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Räucherinfo

Am Anfang war das Feuer und der Rauch - die ältesten Duftmittel der Welt sind sicherlich die Räucherwerke.

In allen alten Kulturen waren Räucherungen ein wichtiger Bestandteil religiöser Zeremonien und Rituale. Auch heute werden noch in vielen Ländern dieser Erde von hunderten Millionen Menschen Räuchermittel zu Räucherungen bei Zeremonien, Festlichkeiten oder bei der täglichen Andacht verwendet.

Die Geschichte des Räucherstäbchens

In allen Kulturen, Traditionen und Religionen sind Räucherwerke bei Ritualen, Zeremonien, Festlichkeiten oder bei der täglichen Andacht verwendet worden.

Räuchern ist die älteste Duftanwendung des Menschen. Der Name Parfum (per = durch, fumus = Rauch) weist uns den Weg in die Zeit, lang vor dem Beginn der aufgezeichneten Geschichte.

Die Erfinder der Räucherstäbchen waren buddhistische Mönche in Indien, die aus den normalerweise auf glühenden Kohlen verbrannten Harzen, Hölzern, Kräutern und Blüten einen Brei herstellten und diesen um einen Holzspan wickelten.

Als sich der Buddhismus um ca. 150 v. Chr. auch in China verbreitete wurde diese Technik dort noch verfeinert: nach dem Prinzip der Nudelherstellung wurde ein Teig aus feinsten Räucherzutaten hergestellt und dann, ohne Stützholz, in entsprechende Form gebracht und getrocknet.

Räucherstäbchen ohne Stützholz gelten als die zartesten und feinsten. Da in China die Räucherwerkherstellung lange stark eingeschränkt wurde, gilt heute Japan weltweit als bester Lieferant für edle und wertvolle Räucherstäbchen.

Der Wert und Sinn von Räucherwerken

Räucherwerke verändern die Atmosphäre des Raumes und die Stimmung der Anwesenden.
Bei Meditationen und Andachten sind sie traditionell ein unverzichtbarer Bestandteil.
Auf Reisen bringen sie Wohlgeruch und Behaglichkeit ins Hotelzimmer.
In der Wohnumgebung schaffen sie eine wohltuende und friedliche Atmosphäre.
Sie verleihen der Kleidung einen feinen Duft.
Am Abend lösen sie die Verstrickungen des Geistes auf und erleichtern die Entspannung.
Garten, Haus und Menschen werden durch ihre Kraft gereinigt.
Sie schaffen eine Brücke von der materiellen Welt zur Welt des Transzendenten und helfen achtsam zu bleiben.


Die Symbolik des Räucherns

Die Entzündung des Räucherstäbchens steht für das Übertragen der Flamme des Geistes (Be-geisterung).
Das Stäbchen verbrennt nur langsam - wie unser eigenes Leben.
Der entstehende Rauch ist wie der Duft unserer Taten.
Am Ende bleibt nur Asche zurück und Stille ...
Die Materie (das Räucherwerk) hat sich in Asche und Rauch verwandelt.